| Zum Thema
des innerstädtischen Verkehrs gibt es oft so viele
Meinungen wie Disputanten. Um hier Probleme zu lösen, ist es daher in
der Regel unumgänglich, einen unabhängigen Berater und Gutachter zu
finden. Oftmals, wie hier im Falle der Altstadt von Dinkelsbühl, zeigt
es sich dann, dass eine genaue Analyse der Situation Fehleinschätzungen
von seiten der Bürger und der Politik ans Tageslicht bringen kann. So
wurde in Bezug auf die Verkehrsbelastung der Altstadt von Dinkelsbühl
lange in der öffentlichen Diskussion von folgenden Annahmen ausgegangen: 1. "Die Hauptverkehrsachsen sind weniger dicht bewohnt als die Randbereiche der Altstadt" 2. "Es gibt zu wenig Parkplätze in der Altstadt" Beide Annahmen erwiesen sich als falsch. Es zeigt sich, dass es gerade die Durchfahrtstraßen sind, die am dichtesten bewohnt sind, und die Randbereiche kaum befahren und nur dünn besiedelt sind. Weiterhin zeigt sich, dass insgesamt 73% der gesamten Aufenthaltsdauer von Fahrzeugen in Anspruch genommen wird, die sich länger als 75 min in der Altstadt befinden (bei einer maximalen Parkdauer von 1 h!). Das Beispiel Dinkelsbühl zeigt, wie wichtig eine gute Analyse der Situation ist, um zu den richtigen Handlungsoptionen zu gelangen. Man stelle sich nur vor, die malerische Altstadt von Dinkelsbühl würde dauerhaft zur bloßen Abkürzungsstrecke degradiert... Die gesamte Arbeit "Altstadtambiente und Individualverkehr" können sie hier herunterladen. |
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