Professionell Arbeiten mit ArcView GIS 3.3

Jetzt als PDF-Dokument: Das ArcView-Handbuch von Johannes Weigel:

Professionell Arbeiten mit ArcView GIS - Versteckte Funktionen und unentdeckte Möglichkeiten

Nachträge, Korrekturen und Ergänzungen zu dem Buch finden Sie hier.

Die Firma ESRI wurde mit dem Programm ArcView GIS zum Weltmarktführer im Bereich Geografischer Informationssysteme. ArcView GIS ab der Version 3.0 beinhaltet eine Welt versteckter Möglichkeiten, die in vielen Fällen über die eigentlichen Menüfunktionen nicht erreichbar sind. Dieses Buch zeigt Ihnen Fähigkeiten von ArcView GIS 3.3 auf, die selbst das Nachfolgeprodukt ArcGIS, zumindest in seiner abgespeckten Version "ArcView" oftmals nicht bietet. Wussten Sie schon, wie Sie mit ArcView GIS
  • Koordinaten von einer Projektion in eine andere umrechnen können?
  • Daten lückenlos, passgenau und unabhängig vom eingestellten Koordinatensystem digitalisieren können?
  • Ihre Daten anschließend in einem beliebigen Koordinatensystem abspeichern können?
  • Ihr komplettes Projekt pfadnamenunabhängig von CD-ROM starten können?
  • Flächen und Längen projizierter Daten korrekt berechnen können?
  • Georeferenzierte Karten aus dem System Top50 importieren können?
Trotz der Fülle von Informationen soll dieses Buch nicht nur eine Referenz für erfahrene Anwender sein, sondern auch Neueinsteigern eine Hilfe für den Anfang bieten.

Entdecken Sie die geheimen Funktionen und versteckten Möglichkeiten von ArcView!

14,98 EUR
ISBN-10: 3-00-019214-X
ISBN-13: 978-3-00-019214-2

101 Seiten, A5, PDF,
mit Register,
ECOGIS Geomatics Selbstverlag, 2006,
Hannover



Der Betrag ist nach § 16 Abs. 1 UStG.
umsatzsteuerfrei. Bestellungen aus dem Buchhandel erhalten den branchenüblichen Rabatt.
Professionell Arbeiten mit ArcView GIS 3.3

Rezension:

Martina Erzner (Biologische Stationen in Nordrhein-Westfalen):

Professionell Arbeiten mit ArcView GIS 3.3 - Versteckte Funktionen und unentdeckte Möglichkeiten von Johannes Weigel, im Selbstverlag ECOGIS Geomatics, 2006, ISBN-10: 3-00-019214-X

Eine gelungene kurze Zusammenfassung des Programmumfanges und einige sehr hilfreiche Tipps bietet das kleine Buch für 14,98 Euro. Es ist dem Autor gelungen, ohne viel Geschwafel (und ohne viele Screenshots) einen Kurzeinstieg mit Vermeidestratgien für viele der verflixten Fallen, in die Anfänger zwangsläufig bei ArcView gelockt werden, zu formulieren. Seine von vornherein professionelle Herangehensweise an Koordinatensysteme und universell projektionsunabhängig verwendbare Shapes ist - für den Alltag der GIS-Nutzung in den Biostationen - ein schmerzlicher Wink. Mangelte es auf dem Markt der ESRI-Partner und der ArcView Literatur doch immer wieder an deutlichen Hinweisen für das 'grundlegend richtige', projektionsunabhängige Arbeiten. Trotzdem sind die Hinweise zu Projektion und Transformation sehr wertvoll und dienen dem Verständnis so manchen Problems, das von unterschiedlichen Bezugssystemen oder Projektionen herrührt. Ein weiterer Tip sei hier kurz erwähnt: die Importmöglichkeit (mit Umwegen) für Karten aus den Top 50 in ArcView. Für 101 Seiten in dieser ersten Auflage genug Information. Die nüchternen Worte zu ArcGIS 8/9 beruhigen zudem jeden, der ArcView 3.3 insgeheim immer schon für viel vielseitiger hielt, als ESRI es offiziell verlauten ließ.

http://www.biostationen-nrw.org/EDV_Literatur.html

Korrekturen, Nachträge und Ergänzungen:

Tabellen und Datenbankverbindungen
Digitalisieren
Erweiterungen

Einladen von Excel-Tabellen in ArcView

Das Programm Excel wird von vielen Anwendern zur Organisation tabellarischer Daten verwendet. Da in ArcView GIS keine Excel-Arbeitsblätter (XLS-Dateien) direkt eingeladen werden können, können diese aus Excel im Format dBase IV (DBF-Datei) abgespeichert und anschließend nach ArcView eingeladen werden. Hierbei ist jedoch folgendes zu beachten:
  1. Excel ist für die Verwaltung von Geodaten nicht gut geeignet, da die Anzahl seiner Zeilen auf 65535 und die Anzahl seiner Spalten auf 255 limitiert ist. Diese Beschränkungen bestehen für dBase-Tabellen nicht.
  2. Der dBase-Exportfilter aus Excel ist fehlerhaft und schneidet manchmal Datensätze ab. Außerdem werden die Daten nicht im von dBase verwendeten Zeichensatz DOS 850, sondern im Windows-spezifischen Win 1252 abgespeichert. Dabei gehen Umlaute und andere Sonderzeichen verloren, wenn die Daten in ArcView eingeladen werden sollen.
Sie haben zwei Möglichkeiten, Tabellen aus Excel in ArcView GIS zu verwenden. Beide Möglichkeiten haben spezifische Vor- und Nachteile und werden nachfolgend erläutert.

Festlegen der Zeichensatztabelle für ein Verzeichnis

Auf S. 28 des Buches wird beschrieben, wie der Dialog zur Definition von Zeichensatztabellen für einzelne Verzeichnisse in ArcView 3.3 über das Dateimenü geöffnet werden kann. Dieser Weg funktioniert nur in ArcView 3.2a; im Menü von ArcView 3.3 fehlt diese Funktion komplett. Sie können den Dialog jedoch folgendermaßen öffnen:

  1. Erstellen Sie ein leeres Skript, indem Sie im Projektfenster auf das Symbol für "Scripte" doppelklicken
  2. Geben Sie folgende Anweisung ein: codepage.editprofile
  3. Klicken Sie im Menü "Script" auf "Kompilieren" und anschließend auf "Ausführen" (F5)
Der Dialog für die Definition der Zeichensatztabellen öffnet sich nun. Folgen Sie den Anweisungen im Buch. Beachten Sie dabei folgendes:

Achtung: Sie dürfen kein Unterverzeichnis angeben! Erstellen Sie also einen leeren Ordner im Wurzelverzeichnis des Laufwerks (z. B. c:/dbase). Beachten Sie nach wie vor, dass Sie an dieser Stelle einen "normalen" Schrägstrich (keinen Backslash) verwenden.

Sollten Sie nach wie vor Schwierigkeiten haben, eine mit Excel erstellte Tabelle in ArcView mit dem korrekten Zeichensatz (DOS 850) einzulesen, sollten die unten beschriebene Möglichkeit mit Hilfe einer SQL-Verbindung in Erwägung ziehen.

Aufbau einer SQL-Verbindung von ArcView nach Excel

Das oben beschriebene Zeichensatzproblem tritt nicht bei einer direkten Datenbankverbindung mit Hilfe einer SQL-Abfrage von ArcView an Excel auf. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Öffnen Sie die Arbeitsmappe, die die zu importierenden Daten enthält, mit Excel.
  2. Markieren Sie mit der Maus den Bereich, der die Tabelle mit den zu importierenden Daten inklusive der Feldüberschriften enthält.
  3. Wählen Sie im Menü "Einfügen" die Funktion "Name" und dort den Punkt "Definieren".
  4. Geben Sie einen Namen für die markierte Tabelle an (z. B. 'table') und speichern Sie anschließend die Arbeitsmappe.
  5. Wählen Sie im Projektfenster im Menü "Projekt" den Menüpunkt "SQL-Verbindung" (SQL-Connect). Es öffnet sich ein Dialogfenster
  6. In der linken oberen Ecke des Dialogfensters wählen Sie den Verbindungstyp "Excel-Dateien".
  7. Doppelklicken Sie einmal auf die Tabelle 'table' im Feld "Tabellen" (tables) und anschließend einmal auf  <Alle Spalten> (<All columns>) im danebenstehenden Feld "Spalten", um die Tabelle und die zu importierenden Felder festzulegen. Der Text in den darunter liegenden Feldern des SQL-Verbindungsdialogs liest sich nun wie folgt: Select * from 'table'
  8. Geben Sie einen Namen für die Ausgabetabelle an (z. B. 'table1'). Klicken Sie anschließend auf 'Query'. Die Tabelle wird importiert.
Achtung: Sie können die importierten Daten noch nicht bearbeiten. Exportieren Sie diese zunächst im Format dBase in der Tabellenansicht im Menü "Datei" (File) unter "Export". Laden Sie nun die exportierte Tabelle nach ArcView GIS ein (Projektfenster, Tabelle hinzufügen)

Wichtig: Ehe Sie das Projekt schließen, müssen Sie die vorhandene SQL-Verbindung löschen, indem Sie die aus Excel eingelesene Tabelle (z. B. 'table1') aus dem Projekt entfernen. Die dBase-Tabelle kann natürlich in dem Projekt verbleiben. Wenn Sie die SQL-Verbindung nicht löschen, versucht ArcView beim nächsten Start des Projektes, diese wiederherzustellen, was beim Projektstart aber nicht klappt, da Sie nicht schnell genug die gesuchte Excel-Datei auswählen können!

Was tun, wenn ein Projekt nach Einrichten einer SQL-Verbindung nicht mehr startet?

Problem: Ihr Projekt verhält sich beim Start folgendermaßen: Zunächst startet ArcView, dann sehen Sie für kurze Zeit einen Windows-Dateidialog mit dem Titel "Arbeitsmappe auswählen", in dem eine Excel-Datei angegeben werden muss. Ehe Sie dieser Aufforderung nachkommen können, erscheint allerdings die ArcView-Fehlermeldung "Segmentation Violation". Wenn Sie auf "OK" klicken, erscheint die Warnmeldung "The project projektname.apr could not be opened", wobei projektname.apr der Name Ihres Projektes ist. Wenn Sie auf OK klicken, befinden Sie sich in einem neuen Projekt. Wenn Sie das Projekt schließen, kommt erneut die Fehlermeldung "Segmentation Violation". Im Hintergrund erscheint für kurze Zeit ein DOS-Fenster, danach ist die Anwendung geschlossen. Wenn Sie die Datei nd.dbg in Ihrem Arbeitsverzeichnis öffnen, die standardmäßig die Fehlermeldung enthält, welche in diesem DOS-Fenster angezeigt wurde, sehen Sie lediglich folgendes:

EXITING         cannot recover from error

Erklärung: ArcView hat versucht, mit dem Excel-Dateitreiber beim Projektstart eine SQL-Verbindung aufzubauen, für welche die Datenquelle nicht definiert ist. Das passiert immer dann, wenn Sie, wie oben unter "Aufbau einer SQL-Verbindung von ArcView nach Excel" beschrieben, eine Excel-Datenquelle ansprechen, vor dem Beenden des Projektes aber die damit eingeladene(n) Tabelle(n) nicht wieder aus Ihrem Projekt entfernen.

Lösung: Öffnen Sie die Projektdatei projektname.apr mit einem Texteditor (z. B. Textpad). Suchen Sie nach dem Stichwort "sql".  Sie finden einen Abschnitt der Projektdatei, der etwa so aussieht:

(VTab.10
    Name:    "sql1.dbf"
    BTab:    11
    Fields:    12
    Fields:    13
    SelBits:    14
)

(SQLTbl.11
    Name:    "sql1.dbf"
    Fields:    12
    Fields:    13
    Query:    "SELECT * FROM `Mitarbeiter`"
    Connect:    "Excel-Dateien"

Der angegebene Name unter "Connect" bezeichnet die Datenquelle. Sie haben nun zwei Möglichkeiten:

Entweder Sie löschen den zwischen den Anführungszeichen stehenden Teil nach Connect in diesem Fall Excel-Dateien. Dann speichern Sie die Projektdatei und starten Sie neu. Nun wird die SQL-Verbindung, die den Fehler verursacht hat, nicht aufgebaut, da keine Datenquelle angegeben ist. ArcView startet ohne Probleme, nur die fehlende SQL-Verbindung muss nun neu aufgebaut werden.

Die andere Möglichkeit ist, Sie fahren wie im nachfolgenden Abschnitt angegeben fort, und richten eine passende Datenquelle mit dem ODBC-Administrator ein. Geben Sie den Namen dieser Datenquelle (z. B. "Meine Verbindung") hier im Abschnitt unter "Connect" anstelle von "Excel-Dateien" an. Speichern Sie die Projektdatei und starten Sie das Projekt neu. Nun wird beim Projektstart die Datenquelle gefunden und die SQL-Verbindung fehlerfrei aufgebaut.

Für Probleme mit "Segmentation Violation" oder anderen ArcView-Fehlermeldungen, die nicht hier beschrieben werden, werfen Sie ggf. einen Blick in die ESRI Knowledge base unter: http://support.esri.com/index.cfm?fa=knowledgebase.techarticles.gateway&p=25&pf=11

Einrichtung einer SQL-Verbindung mit dem ODBC-Administrator

Das oben beschriebene Problem, dass eine nicht aus dem Projekt entfernte SQL-Verbindung beim Starten des Projektes zu einer Zugriffsverletzung ("Segmentation Violation") führt, können Sie umgehen, indem Sie für Ihre konkrete Datenquelle eine eigene ODBC-Datenquelle erstellen. Dann muss ArcView beim Projektstart nicht n ach der Datenquelle nachfragen, und die Verbindung kann fehlerfrei hergestellt werden. Bei einer Installation des Projektes auf einem anderen Rechner oder einer Umbenennung/Verschiebung der Datenquelle muss die Verbindung natürlich neu hergestellt werden. Beachten Sie außerdem, dass ArcView die ODBC-Datenquellen nicht automatisch aktualisiert, dass Sie also nach Einrichten einer neuen ODBC-Verbindung ArcView neu starten müssen.

Gehen Sie zur Einrichtung Ihrer ODBC-Datenquelle für eine Excel-Datei folgendermaßen vor:

Öffnen Sie danach ArcView und richten Sie eine SQL-Verbindung ein, wie oben im Abschnitt "Aufbau einer SQL-Verbindung von ArcView nach Excel" beschrieben. Beachten Sie insbesondere, dass Sie ggf. zuerst in Excel eine Tabelle definieren müssen.

Flächenberechnung in projizierten Views

Problem: Sie haben für Ihr View eine Projektion (z. B. Gauß-Krüger oder UTM) definiert. Wenn Sie nun die Flächengrößen Ihrer digitalisierten Daten berechnen wollen, kommt immer Null heraus.

Erklärung: Sowohl die Anweisung zur Flächenberechnung (ReturnArea), als auch die Algorithmen von MemoTools (Version 6.2) und XTools verwenden als Grundlage für Ihre Flächenberechnung nicht die projizierten Daten, sondern die zugrunde liegenden unprojizierten Daten in geografischen Gradangaben. Das bedeutet, dass die Ausdehung einer z. B. in Gauß-Krüger oder UTM projizierten Fläche in geografischen Gradangaben errechnet wird, was natürlich erstens als Flächenmaß keinen Sinn macht und zweitens für die üblichen Flächengrößen im Hektarbereich auf mehrere Stellen hinter dem Komma immer Null ergibt.
Auf S. 71 des Buches wird beschrieben, wie Sie mit Hilfe eines Scriptes die Flächengrößen der einzelnen Shapes eines Polygonthemas auch in einem projizierten View korrekt berechnen können. Es gibt aber noch einen einfacheren Weg, bei dem Sie lediglich eine einzige Zeile Avenue-Code eingeben müssen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

Lösung:
Erstellen Sie ein leeres Script und geben Sie die nachfolgende Zeile ein. Dabei wird davon ausgegangen, dass das betreffende View den Namen "View1" hat. Ändern Sie diesen ggf. ab.

_p=av.FindDoc("View1").GetProjection

Kompilieren Sie nun das Script (Compile) und starten Sie es (F5). Mit dieser Anweisung wird die Projektion des Views "View1" in der globalen Variable _p festgehalten. Der der Variable Name ist dabei beliebig, wichtig ist nur der vorangehende Unterstrich, der die Variable als globale Variable definiert. Dieser Schritt ist erforderlich, weil in einer Feldberechnung in ArcView sonst das View bzw. dessen Projektion nicht angesprochen werden kann.

Gehen Sie sicher, dass in View1 als Karten- und Abstandseinheiten "Meter" eingestellt sind. Öffnen Sie nun, am besten aus dem View heraus, die Thementabelle des Themas, dessen Flächen Sie berechnen wollen, und starten Sie die Bearbeitung. Erstellen Sie falls erforderlich ein neues Feld mit dem Namen "Fläche" als Zahlenfeld (Typ: Number) mit der gewünschten Präzision, z.B. 2. Klicken Sie auf den Feldnamen "Fläche", um das Feld zu aktivieren, und starten Sie danach die Feldberechnung (Taschenrechner-Schaltfläche). Geben Sie in der Feldberechnung jetzt folgende Formel ein:

[Shape].ReturnProjected(_p).ReturnArea

Jetzt werden die Flächengrößen in m² in Bezug auf das verwendete Bezugssystem errechnet, was nun zu korrekten Ergebnissen in den eingestellten Karten- und Abstandseinheiten führt.

Häufige Fehler beim Digitalisieren

Von der Firma Geoinformation+Planung wurden sinngemäß folgende Anmerkungen zu dem Buch gemacht, welche einige typische Fehler beim Digitalisieren betreffen. Einige wichtige Tipps zu einer professionellen Digitalisierung und der Minimierung von Nacharbeit werden zwar im Buch "Professionell Arbeiten mit ArcView GIS 3.3" auf den Seiten 59ff beschrieben, doch können die Hinweise an dieser Stelle als Ergänzung dienen:

Legendenhilfsmittel

Von Martina Erzner (Biologische Stationen in Nordrhein-Westfalen) kommt folgende Anmerkung zum Hinweis auf das Legendenhilfsmittel sowie (weiter unten) zur Tiff 6.0-Erweiterung:

Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit dem Legendenhilfsmittel (Buch S. 26 oben) gemacht, welches auf vielen Computern den 'Datei-Erweiterungen'- Dialog lahmzulegen scheint. Ausserdem ist das Legendenhilfsmittel aus einem weiteren Grund bei uns nicht beliebt: Legenden, die das Hilfsmittel erstellt, sind schon vom View 'abgekoppelt', während eine - noch unbearbeitete - klassische Legendenabbildung im Layout sich ja noch in Verbindung zum View befindet. (Unsere Anwendungsfälle sehen meist so aus, dass man im View hinterher noch eine Farbe ändert.... ). Und weil ich schonmal meinen Brass aufs Legendenhilfsmittel loswerde: man kann nachträglich mit dem Legendenhilfsmittel die einmal fertig gestellte Abbildung nicht editieren (z.B. den letzten Schritt nochmal ändern), da ja auch wieder nur eine 'dumme' Grafik erstellt wird.

Tiff 6.0 Erweiterung

Von den Standard-Extensions, die mit installiert werden, verfluche ich auch schon mal die Tiff6.0 Erweiterung. Klickt ein armer unbedarfter Anwender sie an, weil er z.B. ein in Fax4 komprimiertes Tiff  aus anderen Gründen (da gibts ja genug) nicht sehen kann, ist die Erweiterung auf einmal 'drin', beisst sich fest ('bleiches' Häkchen) und kann nur mit Löschen des Eintrages aus der apr, am besten gleich kombiniert mit Verschieben der .avx aus dem ext-Verzeichnis, wieder beseitigt werden. Ein Warnhinweis hierzu wäre für die nächste Auflage nicht schlecht.

Viele weitere Tipps und Tricks für die tägliche Arbeit mit ArcView GIS finden Sie in dem Buch "Professionell Arbeiten mit ArcView GIS 3.3", das Sie auf dieser Seite bestellen können. Wenn Sie Verbesserungsvorschläge, Korrekturen oder Anmerkungen zu dem genannten Buch haben, senden Sie bitte eine Nachricht an den Autor:
weigal at ecogis de

URL of this site: http://www.ecogis.de/arcviewbuch.html

Homepage: http://www.ecogis.de

last edited: Johannes Weigel, Nov. 11, 2008